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Weil ihr zu Christus gehört, seid auch ihr ein Teil dieses
Baus, in dem Gottes Geist wohnt. Epheser 2,22 (Mai 2009)
Unsere kleine Gebetsgruppe trifft sich einmal pro Woche und wir haben Gott darum gebeten, dass sie sich vergrössere. Eine Mutter kam dazu und ist treu dabei. Wir danken unserem Herrn für die Erhörung unseres Gebets. Es gibt Zeiten, wo Gründe zur Freude überwiegen, aber auch dunklere Augenblicke. Wir können von ganzem Herzen bezeugen, dass Christus treu ist: Nach langen Zeiten der Fürbitte gibt es die Erhörung.
Jacqueline Geiser
Gebet - ein Lebensstil (Workshop an der Jubiläumskonferenz im Nov. 2008)
Mein Alltag ist mit vielen verschiedenen Aktivitäten gefüllt. Ich möchte mein Leben und meine Beziehung zu Jesus bewusst gestalten. Wie kann ich jedoch relevante und tiefe Gebetszeiten erleben? Da der Herr uns begleitet und immer da ist, können wir jederzeit ein Gespräch mit ihm führen – Tag und Nacht.
Alles, was ihr tut, tut von Herzen, als etwas, das ihr für den Herrn tut und nicht für Menschen. Kolosser 3,23
Unser Gespräch und unsere Vertrautheit mit Gott werden einen direkten Einfluss auf unser persönliches Leben, auf unser Eheleben, auf das Leben unserer Kinder, auf die Beziehungen zu unseren Nachbarn und darüber hinaus haben.
Hier findest du Impulse, um diesen Dialog mit Jesus zu erneuern und zu vertiefen.
Fabienne Sollberger AC Jura und Berner Jura
Wie Gott mich zu MIK geführt hat (August 2008)
Ein Erfahrungsbericht von Imra Volders, Kontaktperson von MIK Italien
Vor einigen Jahren hat mich eine belgische Freundin in Italien besucht. Sie erzählte mir von einem Buch, das sie gerade am Lesen war: „Jedes Kind braucht das Gebet einer Mutter“. Ich kaufte es mir sogleich und las es mit Freude und Tränen in den Augen. Nach der Lektüre wollte ich sofort eine Gruppe starten. Ich informierte mich über die verschiedenen MIK-Homepageseiten in Europa. Jedoch fand ich keine Gruppe in Italien. So kam ich mit Kathrin Larsen (Landeskoordinatorin MIK Schweiz) in Kontakt, die zu jener Zeit für MIK in Italien verantwortlich war. Sie erklärte mir, wie ich eine Gruppe starten kann und ermutigte mich zu überlegen, ob ich Kontaktperson für MIK Italien werden wolle.
Kathrin erzählte mir, dass sie ganz in der Nähe, wo ich wohne, in den Ferien gewesen war und gebetet hatte, dass Gott die Herzen von Müttern berühren solle eine MIK-Gruppe zu beginnen. So wurde ich die Antwort zu ihren Gebeten.
Gott hat mein Herz mit einer klaren Vision für MIK Italien entflammt: Ich sah tausende von Frauen vor Gottes allmächtigen Thron kommen. Alle waren in den gleichen weissen Kleidern gekleidet und beteten Gott an und danken Ihm. Sie beteten für ihre Kinder.
In meiner Begeisterung sprach ich mit Frauen aus meiner Kirche über MIK – das war der Beginn der ersten Gruppe. Jetzt, nach einem Jahr, haben wir bereits sieben Gruppen betender Mütter! Ich sehe, wie Gott alles gewirkt hat.
Wir freuen uns alle, an die Schweizer Jubiläumskonferenz im November 2008 zu kommen. Wir möchten von anderen Müttern hören, was sie für Erfahrungen im Gebet für ihre Kinder gemacht haben.
Für mich ist das MIK-Gebet für die Kinder und Schulen ein wunderbarer Auftrag, den Gott mir aufs Herz gelegt hat, wofür ich sehr dankbar bin. Für mich ist es ein Vorrecht Teil von Mütter in Kontakt zu sein! Ich bete dafür, dass Gott das Herz jeder Mutter berühren möge um für ihre Kinder zu beten.
Rundbrief Nr. 21
Was Kopfnüsse ins Rollen brachten – ein Rückblick auf viele Jahre MIK-Gebet
Als junge Mutter in einer Stadt erlebte ich viele „Bedrohungen“ bei der Einschulung meiner Kinder: unsichere Schulwege, Streitereien, die grobe Sprache unter den Kindern, die Veränderungen bei der Kindergärtnerin (beim ersten Kind gab es noch Weihnachtsspiel und Heile-Welt-Geschichten, später nur noch Einhorn- und Hexenthemen), Einflüsse von fremden Familien und meine eigenen Ängste und Überforderungen.
Bereits in der ersten Schulwoche erzählte mein Kind von ausgeteilten Kopfnüssen des Lehrers. Mit einer befreundeten Mutter traf ich mich damals zum konkreten Beten für diese Situation. Ich wusste um die Überforderung dieses Lehrers, konnte/wollte mich aber als Nichtbetroffene nicht dazu äussern - aber beten konnten wir. Erst als mein jüngstes Kind etwas älter war, traf ich mich regelmässig mit anderen Frauen zum Gebet für die Kinder und deren Schulsituationen.
Ein Gebetsanliegen zu jener Zeit war der Mangel an Spielkameraden für mein Kind in unserem Wohngebiet. Wir beteten für gute Freunde, was aber nicht so einfach war. Denn unser Kind konnte mit seinen Wörtern Beziehungen verletzen, wie andere mit Fäusten schlagen. Unsere Gebete waren ganz vielschichtig, aber auch etwas unstrukturiert. Dann stand uns ein Umzug bevor. Wir beteten für all die vielen Wünsche: Lehrer und Klassenzuteilungen, Freunde und Schulwege usw. Am neuen Wohnort erlebten wir wirklich all das, was wir uns erbeten hatten. Ein Wunder! Trotzdem fühlte ich mich als Mutter etwas fremd und alleingelassen am neuen Ort. Dann hörte ich von der ersten „Mütter In Kontakt“ - Orientierung auf dem Bienenberg. Ich war sehr berührt durch die Informationen, das Angebot und die Hinweise der 4 Schritte –Gebete (Anbetung- Busse- Dank- Fürbitte) im MIK-Büchlein.
Wir starteten eine MIK-Gruppe, wo ich gut aufgehoben war. An einem Segnungsgottesdienst konnte meine Freundin ihre positiven Erlebnisse durch die MIK-Gebete so vorstellen, dass sich noch andere MIK-Gruppen entwickelten. Unsere Gruppe betete im Lauf der Jahre speziell für das Gymnasium. Später entstand eine weitere MIK-Gruppe für die gleiche Schule an einem anderen Ort, wobei wir gemeinsam jährlich ein Lehrerznüni organisierten.
Nachdem alle unsre Kinder die Schulzeit abgeschlossen hatten, betet nun eine junge MIK-Gruppe für das Gymnasium. Ganz zurückgezogen habe ich mich nicht. Doch gebe ich meine Hilfe in anderer Form weiter.
Gott hat mir durch die MIK-Gruppe so vieles geschenkt: Erfahren von Gottes Gegenwart und Treue, Bibel-Studium, Hoffnung trotz Schwierigkeiten und Nöten, einen Ort der Ermutigung, Stärkung und Freude, einen Ort der Gemeinschaft und des Vertrauens mit Freundinnen und Schwestern im Glauben. So danke ich Gott, der unsre Kinder durch diese gefahrvolle Prägungszeit so wunderbar hindurch geführt und der unsren Kindern heute so gute Freunde geschenkt hat. Ich kann nur staunen. R.F.
The English translation of this text you get here...
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