Wie alles begann


Wie alles begann
In der Schweiz


Wie alles begann

Im Herbst 1984 standen die zwei ältesten Kinder von Fern Nichols, einer amerikanischen Mutter, vor dem Eintritt in die Junior Highschool. Obwohl sie bereits für ihre Kinder gebetet hat, als sie noch in ihrem Mutterleib waren, wurden ihre Gebete nun dringlicher. Sie bat Gott, ihr eine andere Mutter zu zeigen, die auch bereit sein würde, mit ihr für ihre Kinder und die Schule zu beten. Gott hörte das Flehen ihres Herzens. Bereits in der nächsten Woche trafen sich fünf Frauen bei Fern um zu beten. Durch ihr Erleben und ihre erhörten Gebete begannen sich weitere Gebetsgruppen zu bilden. Bereits am Ende des ersten Jahres war jede Schule im Distrikt mit einer Gruppe von betenden Müttern abgedeckt. Der neu entstandene Gebetsdienst erhielt den Namen: "Moms in Touch" (Mütter in Kontakt).

Fern Nichols schreibt regelmässig Artikel. Du findest sie auf Englisch unter www.momintouch.org.

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In der Schweiz

In Amerika hörte Vreni Henriksen zum ersten Mal übers Radio von Moms in Touch. Bewegt von den Erlebnissen dieser betenden Mütter, notierte sie sich die Adresse. Erst fünf Jahre später - inzwischen in der Schweiz wohnhaft - wurde dieses Anliegen wieder wach. Ihre Kinder waren inzwischen schulpflichtig geworden. Gott erinnerte sie an die Radiosendung und sie bestellte das angebotene Anleitungsheft. Gleichzeitig zeigte ihr Gott fünf Frauen, die bereit waren, sich jede Woche für eine Stunde zum gemeinsamen Gebet zu treffen. Im August 1993 begann die erste MIK-Gruppe in der Schweiz.

1996 wurde Vreni Henriksen Landeskoordinatorin von MIK-Schweiz. Gott schenkte ihr immer wieder Gelegenheiten, um die Gebetsbewegung an verschiedenen Orten in der Schweiz bekannt zu machen. Die Zahl der Gruppen in der Schweiz verdoppelte sich jährlich, und heute treffen sich über 1400 MIK-Gruppen zum Gebet. Vreni brauchte dringend Verstärkung. Ein Koordinationsteam von sieben Frauen wurde gebildet und über 40 Kontaktpersonen in den verschiedenen Regionen in der Schweiz eingesetzt.

Im November 2000 besuchte Fern Nichols, die Gründerin und Präsidentin von "Moms in Touch International", zum ersten Mal die Schweiz. Sie sprach an der MIK-Tagung in Bern und gab Seminare an verschiedenen Orten.
Knapp zwei Jahre später, im August 2002, war Fern wiederum unsere Referentin. Dieses Mal an der Europäischen MIK-Konferenz in Winterthur. 700 Frauen aus 23 Ländern nahmen daran teil. Viele Gruppen wurden dadurch neu zum Gebet ermutigt und neue sind entstanden.

Im September 2003 feierten wir das 10-jährige MIK Jubiläum. Teenagers erzählten, wie sie durch die Gebete ihrer Mütter gesegnet wurden. Gleichzeitig war das Fest auch ein Ruf zum Aufbruch in die nächsten zehn Jahre. Die Stabsübergabe von Vreni Henriksen und ihrem Team an Kathrin Larsen und dem neuen Team fand statt.

Mit dem Wachstum unserer Bewegung legte Gott uns aufs Herz, nach einem Büro Ausschau zu halten. Im Januar 2004 durften wir unser eigenes Büro in Basel beziehen. Gott verdeutlichte uns die Vision anhand der Geschichte von Abraham. Er forderte uns auf, wie Abraham zu glauben, dass er unzählige Mütter ins Gebet rufen und für jede Schule gebetet wird.

Im 2005 fand eine Nationale Tagung zum Thema „Wenn Mütter glauben“ statt. Wir wurden ermutigt, zu glauben und zu vertrauen, dass Gott erfüllen wird, was er verheissen hat.

Im 2006 wurden zahlreiche Regional- und Gebietskoordinatorinnen sowie Kontaktpersonen eingesetzt. Im darauf folgenden Jahr investierten wir in die regionale Leiterschaft, mit dem Ziel, sie für ihren Auftrag, die Regionen mit unserer Vision zu erreichen, auszurüsten.

Im 2008 feierten wir wiederum ein grosses Fest - unser 15-jähriges Jubiläum! Gott forderte uns auf, innezuhalten, zurückzuschauen und ihm zu danken für das, was er in den 15 Jahren getan hat. Gleichzeitig forderte uns Gott aber auch heraus, im Gebet festzustehen, unser Vertrauen nicht wegzuwerfen und im Glauben weiterzugehen.

In all den Jahren pflegten wir regen Kontakt zu anderen europäischen Ländern. Es machte uns Freude, den Segen, den wir erlebten, mit anderen zu teilen und sie von unseren Erfahrungen profitieren zu lassen. Im 2009 gab Kathrin Larsen die Leitung von MIK Schweiz an Cornelia Amstutz ab, um Gott in Europa zu dienen. Zusammen mit einem Team betreut sie nun Länder in Europa im Aufbau von MIK. Rund um Cornelia formierte sich ein neues Team und Gott vervollständigte die Zahl der sieben Regionalkoordinatorinnen.

Aus Anlass des 25 jährigen Jubiläums von Moms in Touch International fand im November 2009 der weltweite Gebetstag “ARISE! CRY OUT!“ statt. Während 24 Stunden wurde rund um den Globus für die Kinder und Schulen gebetet. Auch bei uns in der Schweiz fanden an über 40 Orten Gebetstreffen statt.

Wir hoffen und beten weiter, dass einmal für jede Schule in unserem Land gebetet wird.


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...schütte dein Herz aus vor dem Herrn wie Wasser.
Hebe deine Hände zu ihm auf um des Lebens deiner jungen Kinder willen...
Jeremias Klagelieder 2,19